Was ist EFT ?
EFT ist eine effektive und sanfte Selbsthilfetechnik, die aber auch in Beratungs-/ Coachingprozessen und in der Therapie einsetzbar ist. Sie kombiniert Erkenntnisse der modernen Psychologie und der Traditionellen Chinesischen Medizin und ist eine auf der psychischen Ebene heilsam wirkende energetische Form der Akupunktur / Akupressur.
Grundannahme ist die These: "Die Ursache jeder negativen Emotion liegt in einer Störung des energetischen Systems." Wenn wir die energetische Störung auflösen, ist auch jede negative Emotion gelöst.
Für wen ist EFT geeignet?
Die Grundtechnik des EFT ist einfach zu erlernen. Jeder Mensch kann dies. Deshalb ist EFT für jeden Menschen interessant, der sich den Umgang mit stressenden Emotionen erleichtern will.
Wie und wo wird EFT angewendet?
EFT wird von vielen Menschen als Selbsthilfetechnik in Form von Selbstbehandlungen im Alltag angewendet. Eine Kurzbehandlung dauert nur wenige Minuten.
Viele Menschen wenden die Grundform auch erfolgreich bei ihren Freunden, Partnern und Kindern an.
Psychotherapeuten, Coaches, Berater und sogar Seelsorger nutzen EFT in der Arbeit mit Klienten. Ärzte wenden EFT als Ergänzung zur medizinischen Versorgung an.
EFT kann als alleiniges Mittel oder in Kombination mit anderen Verfahren angewendet werden. Es ist ein Werkzeug, das sich mühelos mit anderen Methoden verträgt.
Zu welchen Problemen/Themen kann EFT angewendet werden?
Gary Craig, der Begründer von EFT, sagt dazu: "Try it on everything" (Versuche es auf alles anzuwenden!)
Viele dauerhafte Erfolge gibt es zu verzeichnen z.B. bei:
- Negative Emotionen
Ärger über Mitmenschen/Kollegen/das eigene Kind, Stress, Schuldgefühle, Wut, Traurigkeit, Überforderung, etc.
- Angst, Sorgen
arbeitslos zu werden, Partner oder Kinder zu verlieren, nie zu genügen, Angst vor Spinnen, Schlangen, Höhenangst, etc.
- depressive Verstimmungen
Lustlosigkeit, fehlender Antrieb, etc.
- belastende Erinnerungen (Mini-Traumata)
Unfälle, Verlust nahestehender Menschen, beschämende Erlebnisse, Mobbing-Situationen, Enttäuschungen, Operationen, etc.
- persönliche Blockaden
Leistungs- und Erfolgsblockaden, nicht Nein sagen können, bestimmte Dinge nicht oder nur schwer tun können z.B. telefonieren, etc.
- einschränkende Überzeugungen
Ich bin nicht attraktiv. Ich bin nicht gut genug / nicht wert. Ich fühle mich immer schuldig. Ich bin zu alt um eine Arbeitsstelle zu bekommen. etc.
- Sucht und Abhängigkeiten
nach Schokolade, Süßigkeiten, Kaffee, Fernsehen, etc.
- körperliche Beschwerden
Förderung der Selbstheilungskräfte, Unterstützung der Heilung
- Stellvertreterklopfen
Wenn die Kinder noch zu klein sind oder z.B. die Eltern pflegebedürftig sind, kann für diese Mitmenschen geklopft werden.
Gleichzeitig ist EFT einsetzbar, um die positiven Seiten zu stärken:
- Ziele verwirklichen
- Positive Einstellungen im Leben herbeiführen /unterstützen
- Bestleistungen erzielen
- Potenziale öffnen
- Entwickeln der eigenen Stärken
Wie funktioniert EFT praktisch?
Im Zusammenhang mit einem problematischen Thema werden bestimmte Meridianpunkte leicht beklopft. Dadurch wird das Energie-System wieder ins Gleichgewicht gebracht und mögliche Blockaden aufgelöst. Auch Selbstsabotageprogramme, die einen Heilungserfolg verhindern, werden in den Behandlungsablauf einbezogen (in der Psychologie häufig als "Widerstände" bezeichnet).
Beispielsitzung mit der EFT-Grundform:
Das Thema wird aufgespürt und möglichst konkret benannt, z.B. "Meine Angst vor Spinnen" Anhand einer Skala von 0-10 wird die subjektive Intensität des Stresses bestimmt, der zu diesem Thema zu spüren ist: z.B. 9 .
Um mögliche Selbstsabotageprogramme aufzulösen, wird der sogenannte "Wunde Punkt" (ein neurolymphatischer Reflexpunkt) im Uhrzeigersinn leicht gerieben und der Satz gesprochen: "Auch wenn ich Angst vor Spinnen habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin"
Anschließend werden nacheinander 13 Meridianpunkte leicht mit dem Finger beklopft und dabei der Satz "Meine Angst vor Spinnen" gesprochen.
Sollte der Stresslevel noch nicht auf null sein, wird der Satz "Meine restliche Angst vor Spinnen" geklopft. Bei Auftauchen weiterer Aspekte (z.B. "Meine Angst, dass die Spinne mich anspringt"), werden diese geklopft, bis der Stresslevel auf null ist.
Als Abschluss wird das Ergebnis durch eine Abfolge von Augenbewegungen, Summen und Zählen "verankert".
Die Sitzung ist beendet, wenn der Stresslevel bei allen Aspekten auf null geklopft wurde. Die Angst vor Spinnen ist damit in der Regel dauerhaft aufgelöst. In manchen Fällen können später weitere Aspekte auftauchen, die dann ebenso beklopft werden können.
Hinweis: Die Beratung mit EFT ersetzt nicht den Besuch und die Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker.
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